> Beratung zur Erlangung eine Pflegegrades

 

Sie haben noch keinen Pflegegrad?

 

Sie denken, dass Sie Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung haben, wissen aber nicht, was Sie machen sollen.

 

Sie haben Respekt vor den ganzen Formularen, der Kasse, dem MDK usw.?

  

Nutzen Sie unser Angebot zur PflegeGRADberatung!

 

Wir begleiten Sie von Anfang an, helfen Ihnen beim notwendigen Papierkram, begleite Sie durch die notwendige MDK Prüfung und prüfe abschließend zusammen mit Ihnen den Bescheid Ihrer Pflegekasse über den erhaltenen Pflegegrad. 

 

Nutzen Sie unser Wissen aus jahrzehntelanger Erfahrung mit Pflegestufen und Pflegegraden.


Was können Sie tun, um einen Pflegegrad zu erhalten?

 

 

Variante 1:

Sie versuchen es alleine auf eigene Faust.

Was Sie genau machen können und wie Sie vorgehen sollten habe ich Ihnen im Bereich Service auf dieser Internetseite hinterlegt. Dort finden Sie Checklisten, Vordrucke usw., welche Sie im privaten Rahmen kostenfrei nutzen können.

(in Bearbeitung: Stand 09/2019)

 

 

Variante 2:

Sie sichern sich unsere professionelle Unterstützung der PflegeGRADberatung, die Sie persönlich und individuell durch den ganzen Prozess begleitet:

 

  • Einschätzungsgespräch
  • Antrag
  • Pflegeanamnese 
  • Erstellung eine Vorgutachtens gemäß den Richtlinien zur Begutachtung
  • persönliche Begleitung bei der MDK Prüfung
  • abschließenden Auswertung des Bescheides der Pflegekasse 

 

 

 


Wie funktioniert die PflegeGRADberatung?

Für die Beantragung eines Pflegegrades hat sich folgender Ablauf bewährt:

 

  1. Rufen Sie uns einfach an und vereinbaren Sie mit uns einen Termin
  2. In einem persönlichen Gespräch ermitteln wir vorab, ob in Ihrem Fall die Beantragung eines Pflegegrades Aussicht auf Erfolg hat.
  3. Im Rahmen der Pflegegradberatung beauftragen Sie uns dann mit der Begleitung der Eingradung.
  4. Sollten wir zu der Einschätzung gelangen, dass die Beantragung eines Pflegegrades für Sie sinnvoll ist und Erfolg verspricht, vereinbaren wir in einem Vertrag Leistungen und Vergütungen.

 

 


Die Kosten

Unsere PflegeGRADberatung - Ihr kostenloser Weg zum Pflegegrad.

 

 

Für unsere Hilfe bei der Erlangung Ihres Pflegegrades entstehen Ihnen keine Kosten, weil bei einer erfolgreichen Eingradung die Kosten über die zuständige Kasse übernommen werden können. 

 

Wir garantieren Ihnen

Erhalten Sie trotz unserer positiven Einschätzung und unserer Begleitung keinen Pflegegrad, entstehen für Sie durch uns auch keinerlei Kosten! Sie haben also kein finanzielles Risiko. Grundsätzlich schätzen wir die Pflegesituation im Vorfeld so ein, dass eine angemessene Eingradung erfolgen kann. 

 

TIPP: Wir empfehlen Ihnen darüber hinaus eine regelmäßige Überprüfung Ihres Pflegegrades, um immer genau die Leistungen zu erhalten, die Ihnen zustehen.

 


Wieso soll ich eine PflegeGRADberatung in Anspruch nehmen? 

 

Wenn Sie pflegebedürftig sind, helfen wir Ihnen, den notwendigen Pflegegrad zu erhalten. Wir vertreten die Interessen unserer Patienten und kennen uns bestens mit dem Prozess der Antragstellung aus.

 

Wir begleiten Sie gerne bei allen erforderlichen Schritten: 

 

  • Einschätzungsgespräch
  • Antrag
  • Pflegeanamnese (genaue Ermittlung des Pflegebedarfs)
  • Erstellung eine Vorgutachtens gemäß den Richtlinien zur Begutachtung
  • persönliche Begleitung bei der MDK Prüfung
  • abschließende Auswertung des Bescheides der Pflegekasse

 

Was häufig unterschätzt wird:

 

  1. Die pflegefachliche Anamnese und
  2. ein ausführlich begründetes Vorgutachten. 

 

Ohne diese Elemente könnte Ihnen vielleicht ein nennenswerter wirtschaftlicher Schaden entstehen.  

 

Dazu ein kleines Beispiel: 

Allein der Anspruch auf Pflegegeld beläuft sich auf

 

  • 316,- EUR mtl. / 3.792,- EUR jährlich bei Pflegegrad 2 
  • 545,- EUR mtl. / 6.540,- EUR jährlich bei Pflegegrad 3 
  • 728,- EUR mtl. / 8.736,- EUR jährlich bei Pflegegrad 4 
  • 901,- EUR mtl. / 10.812,- EUR jährlich bei Pflegegrad 5 

 

Da lohnt es schon, sich im Vorfeld im den richtigen Pflegegrad zu kümmern.

Ebenso gibt es noch andere direkte und indirekte finanzielle Leistungen, die mit einem Pflegegrad zusammenhängen.

 

Vielleicht erreichen Sie auch ohne Hilfe einen Pflegegrad. Allerdings kann es durchaus sein, dass der erreichte Pflegegrad zu niedrig ist, weil wesentliche Faktoren nicht berücksichtigt wurden. Was das für einen finanziellen Unterschied ausmachen kann sehen Sie oben. Beachten Sie allein schon den Sprung von Pflegegrad 2 zu Pflegegrad 3!

 

Es gilt unser Angebot:

Unsere PflegeGRADberatung für Sie komplett kostenfrei!

  


Ich habe einen Pflegegrad beantragt, bin aber mit dem Ergebnis nicht einverstanden.

Was ist mit einem Widerspruch?

 

Grundsätzlich haben Sie natürlich das Recht und die Möglichkeit, gegen einen aus Ihrer Sicht falschen Bescheid der Pflegekasse Widerspruch einzulegen.

 

TIPP:

 

Unsere Meinung zu Widersprüchen 

Von Widersprüchen bei angeblich falscher Pflegeeingradung halte wir persönlich nicht viel. Nicht selten ist einfach die Erwartungshaltung der Patienten und Angehörigen einfach zu hoch. Da nützt dann auch ein Widerspruch nicht viel.

 

Hier unsere Gründe gegen Widersprüche:

 

Es ist Aufwand:

Sie sollten einen Widerspruch begründen. Wie machen Sie das? Wer hilft Ihnen dabei?

 

Es kostet Geld:

Der Widerspruch selbst ist einfach. Es geht aber dann weiter. Sie benötigen unter Umständen eine inhaltliche Begründung des Widerspruchs! (Hinweis: Grundsätzlich könnten Sie auch auf eine inhaltliche Begründung verzichten und einfach abwarten. Was soll dabei aber dann rauskommen?)

 

Wer kann eine inhaltliche pflegefachliche Begründung schreiben oder erstellen?

Ein Anwalt? Wie kann ein Anwalt eine pflegefachliche Begründung schreiben?

Ihr Hausarzt? Wie kann Ihr Hausarzt eine pflegefachliche Begründung schreiben? Atteste und Arztbriefe helfen im Pflegebereich bei der Eingradung nicht immer weiter.

 

Es kostet Zeit:

Neben dem Aufwand haben Sie ein Menge Lauferei. Auch kann es bei der Pflegekasse dauern. Da vergehen wertvolle Wochen - teilweise Monate - mit ungewissem Ausgang! 

 

Es kostet Nerven:

Erfahrungsgemäß kostet die Durchführung eines Widerspruchs Nerven.

"Der Familiensegen hängt schief". Wie soll man nur den Widerspruch begründen? Es kommen Fragen über Fragen ... Das zerrt an den Nerven. Dazu die Ungewissheit, ob der Widerspruch erfolgreich sein wird. 

 

 

Was ist die Alternative?

Unserer Meinung nach ist ein komplett neuer Antrag auf Eingradung direkt nach der Ablehnung der bessere Weg. Dieser Antrag sollte dann pflegefachlich begleitet werden, komplett mit Pflegeanamnese, Vorgutachten usw.

Ebenso sollte der MDK Begutachtungstermin pflegefachlich begleitet werden, damit MDK Gutachter und Pflegefachkraft sich über einzelne unklare Punkte direkt fachlich verständigen können.   

 

Und ja, man kann direkt wieder einen Antrag stellen, auch wenn einige Pflegekasse das manchmal anders erklären. Es gibt da keine "Karenzzeiten" usw.

Und nebenbei: bei einer pflegefachlichen Begleitung eines Neugutachtens können dann auch direkt Sachverhalte berücksichtig werden, die bisher garantiert vergessen wurden (Stichwort "Vorpflegezeit"), die in der Praxis finanziell aber sehr wichtig werden können.

 

 

Zum Abschluss ein paar kritische Worte:

 

Immer wieder stoßen wir auf Angebote, in denen Werbung dafür gemacht wird, dass man Patienten und Angehörige bei einem Widerspruch gegen einen Bescheid der Pflegeversicherung begleitet. Da wird dann von "hohen Erfolgsquoten" gesprochen und es werden allerlei Versprechungen gemacht. Diese Angebote sind meist Telefon- oder Onlineangebote für Beratungen.

 

 

Wir haben Zweifel daran!

Aus unserer Praxis können wir nur sagen, dass auch ein begründeter Widerspruch gegen ein ordnungsgemäßes MDK Gutachten kaum Aussicht auf Erfolg hat.

Wie denn auch? Zum Zeitpunkt der Begutachtung hat der Gutachter die Situation nunmal so eingeschätzt, wie er/sie die Situation vorgefunden hat. 

Es gibt sicherlich Ausnahmen (wenn z.B. ein Gutachter komplett gegen alle Regeln verstoßen hat oder im Gutachten selbst viele wesentlich Dinge nicht richtig erfasst wurden). Aber diese Ausnahmen sind meiner Erfahrung nach eben Ausnahmen. 

 

Viele MDK GutachterInnen können ihr Handwerk gut und richtig, sind aber aufgrund der zeitlichen Vorgaben nicht immer in der Lage, in die Tiefe einer individuellen Versorgung einzusteigen und kleinste Besonderheiten zu berücksichtigen. Und da ist z.B. ein begründetes Vorgutachten mit ausführlich-angepasster Pflegeanamnese sehr hilfreich. Aber wie kann sowas online oder am Telefon erstellt werden, wenn man den Patienten nicht sieht?  

 

Mein Tipp:

Bevor Sie über einen Widerspruch nachdenken: Prüfen Sie einen neuen Antrag und holen Sie sich rechtzeitig persönliche Hilfe vor Ort.

 

 

Ein persönlicher Kommentar:

Immer wieder bin ich erstaunt, wie "locker" Patienten und Angehörige an das Thema Pflegeversicherung und Beantragung eines Pflegegrades herangehen. 

Da gibt es Menschen, die Centbeträge bei Marmeladen und Spritpreisen vergleichen oder die für kleinste Schrammen an einer Autostoßstange sofort ohne zu zögern Gutachter beauftragen. Aber dann versuchen genau die gleichen Personen, irgendwie mit zusammengesuchtem Halbwissen Leistungen der Pflegeversicherung zu beantragen.

 

Dabei kann es gerade im Bereich der Pflegeversicherung über mehre Jahre hinweg gut und gern mal um einen höhere Euro-Betrag gehen. 

In Pflegegrad 3 beispielsweise würde ein Patient allein an Pflegegeld schon 6.540,- EUR pro Jahre erhalten. Dazu kämen noch viele weitere Leistungen.   

 

Da stimmen meiner Meinung nach manchmal die Wertigkeiten und Prioritäten nicht so ganz. Aber letztendlich muss jeder selbst wissen, was er wie tun möchte.

 

Und noch ein oft unterschätzter Aspekt:

Ob bei Beratungen im Internet oder per Telefon tatsächlich immer die Beratung im Vordergrund steht oder ob es nicht manchmal auch einfach nur darum geht, private Daten abzugreifen, kann ich nicht einschätzen oder beurteilen.

 

Mir wäre jedenfalls nicht wohl bei dem Gedanken, wenn ich am Telefon oder im Internet allerlei persönliche und intimste Daten von mir preisgeben müsste. Aber ohne diese Daten ist eine Bearbeitung eines evtl. Widerspruchs nicht möglich. Denken Sie bitte auch an diesen Aspekt.